Kippauflieger beim Entladen von Schüttgut
Straßengüterverkehr

Schüttguttransport: Kipper, Schubboden und Getreideauflieger

Getreide, Zuschlagstoffe, Baustoffe und Abfälle — das Fahrzeug richtet sich nach der Dichte der Ladung und danach, wie vor Ort entladen wird

Nutzvolumen
35–90 m³
Fahrzeugtypen
6
Übliche Vorlaufzeit
1–3 Tage
  • Getreide und Futtermittel
  • Zuschlagstoffe und Mineralien
  • Baustoffe
  • Abfälle und Wertstoffe
Angebot für Schüttgut

Schüttgut · Rumänien und Europa

Ihr Transportpartner für festes Schüttgut

Schüttgut hat keine Verpackung: Es wird direkt in die Mulde geladen und durch Kippen, mit Schubboden oder im freien Fall entladen. Deshalb richtet sich das Fahrzeug nach der Dichte, und die Entladestelle zählt genauso viel wie die Route.

Als Spediteur koordinieren wir nationale und internationale Schüttguttransporte über ein Netz geprüfter Partnerunternehmen — mit zwischen den Ladungen gereinigten Mulden und Verwiegung bei Abholung und Zustellung.

Verfügbares Nutzvolumen
35–90 m³
Übliche Nutzlast je Auflieger
~25 t
Akzeptierte Wiegetoleranz
100 kg
  • Kipper und Schubboden
  • Reinigung zwischen Ladungen
  • Verwiegung an beiden Enden
  • CMR-Versicherung inklusive
Mähdrescher entlädt Getreide in einen Lkw auf dem Feld

Was wir abdecken

Was ein Schüttguttransport umfasst

Von der Wahl der Mulde bis zum Wiegeschein bei der Entladung.

Berechnung der Ladung

Wir bestimmen die Menge aus der Dichte, damit das Fahrzeug voll fährt, ohne die zulässigen Achslasten zu überschreiten.

Fahrzeug nach Entladeart

Kippen, Schubboden oder Schwerkraftentleerung — passend zu Platz und Höhe an der Entladestelle.

Reinigung der Mulde

Waschen, Desinfizieren und vollständiges Trocknen zwischen den Ladungen, mit Nachweis bei kontaminationsempfindlichen Gütern.

Papiere und Verwiegung

CMR, Wiegescheine an beiden Enden sowie die Unterlagen für Abfälle oder grenzüberschreitende Transporte.

Regeln für Lebensmittel

Für Getreide, Futtermittel und lose Lebensmittel gelten die europäischen Anforderungen an Fahrzeuge und Transportbedingungen.

Abdeckung der Ladung

Planen und Abdecksysteme gegen Verluste und Nässe unterwegs, dazu CMR-Versicherung für die gesamte Fahrt.

Warum wir

Das passende Fahrzeug zur Ladung, nicht nur ein freier Lkw

Drei Dinge entscheiden, ob die Ladung vollständig und mit dem versandten Gewicht ankommt.

Die Dichte bestimmt das Fahrzeug
Mit Kies ist ein Auflieger bei halbem Volumen voll ausgelastet, mit Getreide ist es umgekehrt. Wir rechnen zuerst das Verhältnis von Volumen zu Tonnage aus und disponieren dann.
Reinigung zwischen den Ladungen
Die Mulde wird zwischen den Gütern gereinigt und getrocknet, damit nichts von der Vorfracht zurückbleibt. Für Getreide und Futtermittel verlangen wir einen Reinigungsnachweis vor dem Beladen.
Wiegen und Papiere an beiden Enden
Wiegescheine bei Abholung und Zustellung zeigen genau, was geladen und was geliefert wurde. Über der Toleranz von 100 kg wird die Differenz beim Frachtführer geltend gemacht.

So arbeiten wir

Von der Anfrage bis zum Wiegeschein

Vier Schritte, gleich für nationale und internationale Transporte.

  1. 01

    Angaben zur Ladung

    Wir klären Gutart, Dichte, Menge und ob die Ladung feuchtigkeits- oder kontaminationsempfindlich ist.

  2. 02

    Fahrzeug und Reinigung

    Wir wählen die passende Mulde und legen die Reinigung vor dem Beladen fest.

  3. 03

    Beladen und Wiegen

    Die Ladung wird geladen, abgedeckt und verwogen; der Wiegeschein begleitet den Transport.

  4. 04

    Zustellung und Bestätigung

    Entladung nach der vereinbarten Methode, Verwiegung am Ziel und Bestätigung der gelieferten Menge.

Was wir transportieren

Getreide, Zuschlagstoffe, Baustoffe und Abfälle

Festes Schüttgut umfasst Güter mit sehr unterschiedlicher Dichte und Empfindlichkeit. Jedes bekommt das Fahrzeug und den Reinigungsstandard, der dazu passt.

Getreide und Futtermittel
Weizen, Mais, Sonnenblumen, Raps und Schrote, mit strengen Anforderungen an eine saubere, trockene Mulde.
Zuschlagstoffe
Sand, Kies, Schotter und Splitt — schwere Güter, bei denen die Tonnage die Grenze ist, nicht das Volumen.
Baustoffe
Zement lose, Kalk, Mischungen und Aushub, zu Baustellen und Betonwerken.
Abfälle und Wertstoffe
Nicht gefährliche Abfälle, Sägespäne, Biomasse und Wertstoffe, mit den gesetzlich geforderten Begleitpapieren.
Kohle und feste Brennstoffe
Kohle, Koks und Pellets, abgedeckt gegen Nässe und Verluste unterwegs.
Industrielle Rohstoffe
Erze, Schlacken, Düngemittel und andere körnige Materialien für die Produktion.

Fahrzeuge für Schüttgut

Die Entladeart entscheidet, was wir schicken

Nicht jede Stelle erlaubt das Kippen. Durchfahrtshöhe, Gefälle und Platz hinter dem Fahrzeug zählen genauso wie die Ladung.

  • Kippauflieger

    35–45 m³, schnelle Entladung durch Kippen. Braucht Platz dahinter und freie Höhe.

  • Schubboden

    Entlädt, ohne die Mulde anzuheben — nützlich in Hallen und unter Stromleitungen.

  • Getreideauflieger

    Schwerkraftentleerung über seitliche Klappen, für Getreide und Futtermittel.

  • Großvolumen-Mulde

    Bis 90 m³ für leichte Güter, bei denen das Volumen vor der Tonnage voll ist.

  • Kipper 8–18 t

    Für kleine Mengen und schwierige Zufahrten, auf engen Straßen oder in Ortschaften.

  • Absetzcontainer

    Für Abfälle und gesammelte Materialien, mit Containerwechsel vor Ort.

Wie wir das Fahrzeug wählen

Dichte der Ladung, Muldenvolumen und Entladeart

Bei Schüttgut kommt die Grenze aus zwei Richtungen: Entweder ist das Volumen voll oder die zulässige Achslast erreicht. Schwere Güter wie Kies erreichen die Tonnage bei halber Mulde, leichte wie Sägespäne füllen das Volumen lange vor der Tonnage.

Deshalb fragen wir von Anfang an nach der Dichte und nach der Entladestelle. Das passende Fahrzeug bedeutet weniger Fahrten und eine Entladung ohne Improvisation.

Angebot anfordern

Richtwerte nach Gutart

  • Getreide, Futtermittel

    Übliches FahrzeugGetreideauflieger, gereinigt

    Saubere Mulde und rückstandsfreie Entleerung.

  • Sand, Kies, Schotter

    Übliches FahrzeugKippauflieger

    Hohe Dichte: Tonnage vor Volumen erreicht.

  • Sägespäne, Biomasse

    Übliches FahrzeugSchubboden oder Großvolumen-Mulde

    Geringe Dichte: Das Volumen ist die Grenze.

  • Abfälle, Wertstoffe

    Übliches FahrzeugSchubboden oder Absetzcontainer

    Begleitpapiere und Zufahrt zur Sammelstelle.

  • Zement, Kalk

    Übliches FahrzeugSilofahrzeug oder Mulde

    Schutz vor Nässe und Verlusten.

  • Kleine Mengen

    Übliches FahrzeugKipper 8–18 t

    Zufahrt in Ortschaften und auf engen Straßen.

Warum wir

Warum mit uns arbeiten?

Wir sind mehr als ein Transportdienstleister — wir sind Ihr langfristiger Logistikpartner.

24/7-Support

Unser Team ist rund um die Uhr erreichbar, um auf jede dringende Transportsituation zu reagieren.

Schnelle Antwort

Wir liefern Angebote und Transportbestätigungen so schnell wie möglich, ohne Bürokratie.

Versicherter Transport

Alle unsere Sendungen sind vollständig versichert und geben Ihnen Sicherheit, unabhängig von Art oder Entfernung.

Faire Preise

Transparente und wettbewerbsfähige Tarife ohne versteckte Kosten oder unangenehme Überraschungen.

Komplettes Servicepaket

Von der Abholung bis zur Lieferung verwalten wir die gesamte Logistik für Sie mit voller Verantwortung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Schüttguttransport

Worauf es ankommt, bevor ein Lkw für Schüttgut losfährt.

Wie viel passt in einen Schüttguttransport?

Das hängt von der Dichte ab. Ein Kippauflieger fasst 35 bis 45 Kubikmeter, Großvolumen-Mulden bis zu 90. Bei Zuschlagstoffen sind rund 25 Tonnen erreicht, bevor die Mulde voll ist; bei Getreide oder Sägespänen ist das Volumen vor der Tonnage voll. Deshalb fragen wir von Anfang an nach der Gutart, nicht nur nach Kubikmetern.

Wie werden Mengendifferenzen bei der Entladung geregelt?

Die Ladung wird bei Abholung und Zustellung verwogen, der Wiegeschein begleitet den Transport. Für Schüttgut gilt eine Toleranz von 100 Kilogramm auf der Fahrzeugwaage. Zeigt der Schein bei der Entladung eine größere Differenz, fordern wir vom Frachtführer Ersatz für die Fehlmenge oberhalb dieser Schwelle.

Wie stellen Sie sicher, dass die Vorfracht die Ladung nicht verunreinigt?

Die Mulde wird zwischen den Ladungen gewaschen, desinfiziert und vollständig getrocknet. Für Getreide, Futtermittel und Lebensmittel verlangen wir einen Reinigungsnachweis vor dem Beladen und setzen Fahrzeuge ein, die verträgliche Güter gefahren haben.

Was, wenn am Ziel nicht gekippt werden kann?

Das kommt in Hallen, unter Stromleitungen oder im Gefälle häufig vor. Dann schicken wir ein Schubbodenfahrzeug, das ohne Anheben entlädt, oder einen Auflieger mit Schwerkraftentleerung. Deshalb fragen wir vor der Disposition, wie die Entladestelle aussieht.

Transportieren Sie Abfälle und Wertstoffe?

Ja — nicht gefährliche Abfälle, Biomasse, Sägespäne und Wertstoffe. Dafür sind Begleitpapiere nötig, bei internationalen Strecken kommen die Formalitäten für grenzüberschreitende Abfallverbringung hinzu. Wir bereiten sie gemeinsam vor dem Beladen vor.

Fahren Sie national oder auch international?

Beides. Für internationale Strecken planen wir von Anfang an die Wiegepunkte, die Tonnagebeschränkungen unterwegs und die in jedem Transitland geforderten Papiere.

Bereit, Ihre Fracht zu versenden?

Unser Team antwortet Ihnen in weniger als 2 Stunden mit einem personalisierten Angebot — ohne Bürokratie.